Kosten sparen mit "Wir Gefühl"

Aktuell beschäftigt viele Unternehmer die Frage, wie sich die Beschränkungen und Maßnahmen der Regierung auf Ihre Umsätze und damit auf Ihre Liquidität auswirken. Wann die Wirtschaft wieder auf dem Niveau vor der Krise ist, kann niemand genau abschätzen. Die erste Reaktion vieler Unternehmer ist also Kosten zu sparen. Das ist natürlich sinnvoll und häufig empfehlenswert, hat aber auch Konsequenzen: die Umsätze fehlen einem anderen Unternehmen. Dieses Unternehmen ist dann ebenfalls gezwungen Kosten zu sparen und so setzt es sich fort. Wir als Unternehmer haben also Verantwortung, aber auch Gestaltungsmöglichkeit. Konkret im Fall der Kosteneinsparung können wir, wo möglich und sinnvoll, die Rezession etwas verlangsamen. Vielleicht hilft schon der persönliche Austausch mit dem Lieferanten und die Frage: Was brauchst Du? Wie finden wir eine gemeinsame gute Lösung? Gleichzeitig muss natürlich der Fortbestand des eigenen Unternehmens gesichert sein. Der Spagat ist schwierig, daher empfiehlt sich eine Liquiditätsplanung, um eine objektive Entscheidungsgrundlage zu haben. In jedem Fall lohnt es sich auch bei Kosteinsparungen an des viel beschworene "Wir-Gefühl" zu denken. In diesem Sinne einen sonnigen Start in die Woche!


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